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Eine Nacht mit dem Teufel tanzen, der Wahrheit des Herzens begegnen

Mit dem Teufel tanzen. Christa K. Thomason. Meditation und Achtsamkeit seien auch ein Trend, sagte Autor Son Gi-ryeong einmal. Und zwar im Jahr 2024. Als ich in meinen Zwanzigern war, erlebten Selbsthilfebücher auf der Grundlage der Leistungsgesellschaft einen regelrechten Boom. Die Botschaft war, dass jeder im Leben Erleuchtung finden kann, wenn er hart genug arbeitet, weniger schläft als andere und sich mehr aufopfert. Ich habe ziemlich viele Bücher von Autor Lee Ji-sung im Regal stehen. Inzwischen wissen viele Leute, dass das Unsinn ist. Danach kam der Hype, sich selbst wertzuschätzen. In letzter Zeit werden negative Gefühle analysiert, seziert und diskutiert, wie man mit ihnen umgeht und wie man sie auf eine Art und Weise einsetzt, die einem selbst hilft. Dieses Buch ist der nächste Schritt. Ich würde es als emotionalen Existenzialismus bezeichnen. Negative wie positive Gefühle sind weder Objekte oder Mittel, die man kontrollieren oder in eine gute Richtung lenken sollte, sondern sie existieren aufgrund der Evolution einfach aus Notwendigkeit ohne Grund oder Zweck an ihrem Platz. Ein Buch, das sagt, dass jeder negative Gefühle empfindet und dass Menschen, die nur positive Gefühle empfinden, auch nicht normal sind. Es empfiehlt, sie in Ruhe zu lassen und zu fühlen, aber es sagt, dass das Fühlen etwas anderes ist als böse Taten. Als Beispiel wird die Figur Jago aus dem Stück Othello genannt. Ein Buch, das neue Horizonte in der Philosophie und im Trend des Herzens eröffnet. Ein Buch, das ich gerne mit Leuten lesen würde, die sich für Achtsamkeit interessieren.

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